Samstag, 26. Februar 2011

Spanien: Androhung von Flughafenstreiks von Ostern bis in den Sommer


Die Gewerkschaften ( alter-Fluglotsenstreit) drohen mit Streiks zu Ostern, wenn die Privatisierung von AENA durchgeführt wird.
 Arbeitnehmer und Gewerkschaften haben sich am heutigen Samstag in Madrid versammelt.
Parolen gegen den Minister für öffentliche Arbeiten, José Blanco und seiner Vorgehensweise werden laut.
Schon in dieser Woche "brodelte es" im Terminal-Vier im Flughafen von Barajas-Madrid.
Es wird eine  grundsätzliche Einigung zur Privatisierung gefordert, ohne über die Köpfe der Arbeitnehmer hinweg zu handeln.
 AENA Gewerkschaften drohten am Samstag in Madrid einen  Streik aufzurufen, und zwar von  Ostern bis zum Sommer, wenn die Regierung nicht seine Idee, die staatliche Flughäfen zu privatisieren  korrigieren will. Damit wird Minister José Blanco scharf angegriffen, weil er bis heute nicht imstande war die Fluglotsen Probleme zu lösen. Im Gegenteil, immer wieder wird Oel ins Feuer gegossen, denn erst letzte Woche wurden in Girona Fluglotsen vor den Staatsanwalt zitiert. Anwesend an den Aufrufen in verschiedenen Flughäfen, waren die  CCOO Gewerkschaftsvertreter AENA, Cesar Revuelta, UGT, Raul Gomez, und USO, Viviana Sanz, während einer Demonstration von Mitarbeitern des Flughafenbetreibers im Zentrum von Madrid.  Atocha und Puerta del Sol Arbeitnehmer  haben spontan teilgenommen. Manifestation der spanischen Flughäfen und Luftfahrt (AENA) in Spanien, Gewerkschaftsvertreter, Feuerwehrleute und Techniker waren ebenfalls anwesend. Die Gewerkschaften schätzen, dass zu Beginn des Marsches, am frühen Mittag, an denen rund 2.500 bis 3.000 Menschen teilnahmen, sich die Proteste in Spanien ausweiten werden.

Kraftstoff sparen-Regierung- Geschwindigkeit auf Autobahnen auf 110 Stunden-Kilometer


Die Regierung reduzierte die Geschwindigkeit auf Autobahnen auf 110 Stunden-Kilometer, um Kraftstoff zu sparen.
 Der Ministerrat hat einen Plan für den Kraftstoffverbrauch, bedingt durch die Ölkrise. Die Situation in den arabischen Ländern, lässt die Kraftstoffpreise hochschnellen. Die maximale Geschwindigkeit auf Autobahnen von 120 km auf 110km/h  wird reduziert. Diese Maßnahme, die nur vorübergehend eintritt, ist gültig ab 7. März. Mit dieser Ermäßigung sparen wir bis zu 15% im vollen Tank und 11%, bei Diesel.
 Zusätzlich zu dieser Maßnahme gab der Vizepresident Alfredo Perez Rubalcaba auf einer Pressekonferenz bekannt, das sich der Biodiesel um 7% erhöhen wird. Außerdem wird die Fahrkarte bei der Renfe-Bahn um 5% sinken. Rubalcaba hat klargestellt, dass die Senkung nicht die Fernzüge und den AVE betrifft.
Dieser energiesparende Plan wird bei der ersten Ministerrat-Sitzung im März verabschiedet werden.
 Rubalcaba sagte auch, das die Ampel-Anlagen "dringend" eine neue Abstimmung und Koordination benötigen. Allerdings  sind sehr hohe Kosten damit verbunden. Entwicklung dieser Kosten für die Anpassung der Ampeln beziffern sich auf 120 bis 250.000 Euro.
Der Energie-Einsparungs Plan wird bei der Ministerrat-Versammlung am Freitag verabschiedet werden, und wird auch Maßnahmen, die die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Städten beeinflussen. Zu diesem Zweck wird der Minister für Industrie, Tourismus und Handel Miguel Sebastián, nächste Woche mit der Autonomen Gemeinschaft und den Gemeinden sprechen.
Am Donnerstag, erreichten die Benzinpreise in dieser Woche die maximale markierte Erhöhung. Am 20. Januar wurde durchschnittlich 1,285 € pro Liter verlangt, während der Diesel Preis um 1% sich erhöhte, im Kontext einer wachsenden politischen Spannungen in Libyen, das den Ölpreis angehoben hat. Die Regierung erkennt an, dass für jede $ 10, der Preis für ein Barrel Öl erhöht, und Spanien 6.000 Millionen mehr pro Jahr ausgibt.

Riesenstaubwolke zieht von Nordafrika über das Mittelmeer

Die Nasa hat eine große Staubwolke über dem Mittelmeer per Satellit aufgenommen. Die Staubwolke kommt aus Nordafrika von der Küste Ägyptens, westlich des Flussdeltas von Nil und zieht nach Kreta ab.
Das ist für den Mittelmeerraum nicht ungewöhnlich. Die schweren Winterstürme  in Nordafrika wirbeln auch riesige Staub und Sandwolken hoch. Erst gestern merkte man in Nordspanien eine ungewöhnlich schlechte Luft. Heute waren bei Frühlings Temperaturen in den Küstengebieten von Katalonien Schmetterlinge und Riesenheuschrecken zu beobachten.