Dienstag, 5. Februar 2013

Alarm-El Hierro-Neuer Ausbruch en El Hierro-Confirman que hubo una nueva erupción volcánica en el Hierro en junio

Canarias en un minuto (5 FEBRERO 2013)

Kanarische Inseln: Sandsturm verursacht Atembeschwerden

Wettskandal: Europol zeigt die Rote Karte

Bestechungsgelder, ein asiatisches Verbrechersyndikat, russische Gangs und spektakuläre Verhaftungen wie in Ungarn - das sind die Zutaten des Bestechungsskandals im Fußball, der immer größere Kreise zieht.

Insgesamt sind nach Informationen der europäischen Polizeibehörde Europol zwischen 2008 und 2011 allein 380 Partien im europäischen Fußball betroffen. Weltweit erscheinen 300 weitere Spiele verdächtig.

Für den Chef von Europol Rob Wainwright ist die Zwischenbilanz seiner Behörde jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Jahrelang habe es den Verdacht gegeben, dass das organisierte Verbrechen Wetten manipuliert. Er sei beunruhigt angesichts des Ausmaßes und der Gefahr für den europäischen Fußball, meinte Wainwright weiter.

So soll ein asiatisches Verbrechersyndikat von Singapur aus WM- und EM-Qualifikationsspiele und zwei Championsleague-Begegnungen manipuliert haben. Vor allem Deutschland, die Schweiz und die Türkei seien betroffen. Allein in Deutschland stehen 70 Partien unter Verdacht, deutlich mehr, als bisher angenommen.

Insgesamt sind nach Informationen von Europol mehr als zwei Millionen Euro an Bestechungsgeldern an Spieler und Offizielle geflossen. Europoweit heimsten die Manipulateure Wetterlöse in Höhe von acht Millionen Euro ein.

Um die Frühwarnsysteme auszutricksen, sollen nur kleine Summen, dafür aber massiv und an verschiedenen Wettstellen, eingesetzt worden sein. Eine Rote Karte für die bisherigen Überwachungsmechanismen.

"Kuckucksuhrenorchester" -Ausstellung: Barcelona-Klanginstallation

 

Erwin Stache: Klangobjekte

Klanginstallation
Eröffnung Freitag, 25. Januar 20 Uhr
Austellung bis Freitag 15.Februar 2013
Goethe-Institut Barcelona
C/Manso 24-28
08015 Barcelona
Eintritt frei
+34 93 292 60 06
Das Goethe-Institut Barcelona hat den Musiker und Klangobjektebauer Erwin Stache eingeladen, die Eingangshalle des Goethe-Instituts in eine Klanglandschaft zu verwandeln. Der Besucher kann sich seine eigene Musik schaffen.
Die Ausstellung eröffnet Erwin Stache mit einem Konzert am Freitag, den 25. Januar um 20 Uhr.
Folgende Klangobjekte stellen wir aus:

"Kuckucksuhrenorchester"

Jede Uhr hat ihre Töne und diverse Stimmen. Sie singen Stücke von Beethoven, Mozart, Schumann u.a.. Dazwischen gibt es Geräusche, Stimmen und theatrale Momente. Mit der Kuckucksuhr verbindet sich oftmals das Bild eines Kitschobjektes mit vielen Verzierungen. Sie ist aber auch ein Klangobjekt mit zwei Orgelpfeifen oder elektronischen Tönen und einem Gong. Der Nachbau meiner Kuckucksuhren wurde ohne Verzierungen gestaltet, möglichst schlicht und einfach, reduziert auf die mechanische und akustische Aktion. Jede Uhr hat zwei andere Töne, so dass bei entsprechender Koordination auch Melodien gespielt werden können. Die Uhren sind elektronisch vernetzt. Die Vögel müssen sich quasi „absprechen“, wann die Tür zu öffnen ist und welchen Ton sie singen müssen. Der Inhalt der Lieder verändert sinnbildlich die Funktion der Uhren und den Kontext in dem sie sonst stehen. Bei politischen Liedern, der Marseillaise z.B. wird das Ensemble zu einem eigenartigen Revolutionschor. Wird Mozart oder Schumann intoniert, kommt eine Art Unbeholfenheit zum Tragen, die aufgrund der abwechslungsreichen Türaktionen eine ungewohnte Geschäftigkeit initiiert. Der entstehende „Stress“ der Kuckucke, die ja neben ihren eigenwilligen Geräuschen nur zwei gestimmte Töne besitzen und diese im richtigen Zeitpunkt zu singen haben und sich auch noch ständig bewegen müssen lösen eine nicht ungewollte Form von Witz und Humor aus. Fragen wie -- ist das Kunst -- darf gelacht werden -- hat das einen Sinn und wenn ja welchen -- dürfen durchaus beantwortet werden, müssen aber nicht.
© Das Kuckucksuhrenorchester ist beim Patentamt München registriert.

"Hände"
Acht sensitive Flächen werden hinter einer Scheibe angeheftet. Zwei Lautsprecher sind außen installiert. Berührt man nun eine der Flächen, werden Töne und Geräusche hörbar. Diese erklingen teils rhythmisch, teils zufällig entgegen des Pulses. Gespielt wird mit der Wahrnehmung von Rhythmus. Wann empfinden wir etwas als rhythmisch, wann als zufällig? Wann sind Töne in einem klaren Zeitverhältnis gesetzt, wann erklingen sie entgegen des Metrums? Sobald man glaubt, einen Takt erkennen zu können, wird dieser schon wieder verändert. Dabei passiert es, dass man als Hörer seinen eigenen Puls unmerklich weiter führt und versucht, alle Töne automatisch dazu zu synchronisieren. Man kann mit wippen, mit schwingen, obwohl viele Töne aus der Reihe tanzen. Diese Musik versucht, auf Wiederholungen zu verzichten, wenngleich auch per Zufall scheinbar Wiederholungen entstehen. Als Passant kann man die Handflächen so aktivieren, dass Töne und Geräusche vorerst klar und rhythmisch erscheinen, sich dann aber verändern, nicht greifbar werden bis sie nach und nach verschwinden.

"Ihre Verbindung wird gehalten"

Ein altes Telefon wird zum Instrument. Die sogenannte Impulswahl gibt je nach gewählter Nummer entsprechend Schaltsignale mittels Wählscheibe ab. Bei einer Neun entstehen so nacheinander neun Impulse, bei einer Eins eben nur ein Impuls. Alte Telefonzentralen haben je nach Nummer eine Art Arm nach oben transportiert. Bei einer Neun ging der Arm ruckartig neun Abschnitte nach oben und gab Kontakt zum nächsten Arm, der bei einer Eins nur ein Abschnitt hochschnellte usw.. So wurden am Ende dann die entsprechenden Verbindungen geschaltet. Dies konnte man auch hören. Das Prinzip wurde verwendet, um ein Musikinstrument zu kreieren. Schlagzeugklänge werden durch die Impulswahlscheibe zum interaktiven Rhythmus. Bei Abnahme des Hörers hört man Stimmen aus vielen Teilen der Welt, die scheinbar miteinander in Verbindung treten, sich besingen, besprechen und durch die Musik verstehen. Das Sprachrohr Telefon wird zum Transporter universal verständlicher Weltmusik.

Erwin Stache
1960 in Schlema bei Aue im Erzgebirge geboren, aufgewachsen in Leipzig. Studium Physik/Mathematik. Klavier- und Orgelunterricht in Leipzig, seit 1983 freiberuflich als Musiker, Komponist und Klangobjektebauer tätig. Entwicklung und Herstellung neuer Instrumente, Objekte, Klanginstallationen, lebt in Beucha, bei Leipzig. Konzerte und Installationen in Deutschland, Europa, Asien, Afrika

Fußball: Riesen-Wettskandal

Dem europäischen Fußball droht der größte
Wettskandal in seiner Geschichte.

Wie nun aufgedeckt wurden, manipulierten kriminelle Banden aus Asien offenbar fast 700 Spiele weltweit.

Die europäische Polizeibehörde Europol hat nach eigenen Angaben mehr als 380 verdächtige Spiele
ermittelt, darunter Partien der WM- und der EM-Qualifikation sowie zwei Champions-League-Begegnungen.

Europol-Chef Rob Wainwright: "Unser Bericht beruht auf der Auswertung von Ermittlungen unterschiedlichster europäischer Polizeibehörden, die mehr als 13.000 E-Mails und anderes Material gesichtet hatten. In den betroffenen Ländern haben die Ermittlungen auch schon zu Anklagen geführt."

Nach Ansicht der Ermittler wird Wettbetrug immer interessanter für international agierende Banden.
Daher sei damit zu rechnen, dass Manipulationen im internationalen Profi-Fußball zunehmen werden.
Hohem Profit stehe meist ein eher geringes Risiko gegenüber, so Europol.

Die Verbrechersyndikate operierten aus Asien, hätten ein Netzwerk bis nach Europa und nutzten eine "sehr ausgefeilte Technologie."

Immer mehr Spanier zieht es nach Deutschland

Schlechte Nachrichten vom spanischen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Nach Angaben des Arbeitsministeriums waren im Januar fast fünf Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet, 2,7 Prozent mehr als im Vormonat. Spanien quält sich durch seine zweite Rezession in nur drei Jahren.

Die Frustration ist groß, besonders bei den Nachwuchskräften, die ohne Perspektive sind. Eine Betroffene erklärte: "Das ist schlimm, denn in anderen Ländern ist die Jugend-Arbeitslosigkeit gering und die Zahl der Arbeitslosen über 30 ist höher und nicht die Jungen sind ohne Job, denn sie müssen das Land ja nach vorn bringen."

Deutschland scheint da für viele Spanier die Lösung. Zahlreiche Arbeitslose belegen Deutsch-Kurse, wie hier am Goethe-Institut in Barcelona. 60 Prozent der unter 25-Jährigen haben keine Arbeit. Zu Ihnen gehört auch Eva Sanchez. "Ich kann hier nicht bleiben und irgendetwas anderes machen. Ich habe fünf Jahre studiert und meine Eltern investierten in meine Ausbildung und alles war umsonst!"

Eva Sanchez lernt seit zwei Jahren deutsch und will Spanien im Sommer verlassen. Das Goethe-Institut in Barcelona bietet jährlich 170 Deutschkurse an. Seit zwei Jahren ist die Zahl der Studenten um 75 Prozent gewachsen. Die meisten hoffen wie Eva auf eine bessere Zukunft in Deutschland.

Immer mehr Spanier zieht es nach Deutschland

Schlechte Nachrichten vom spanischen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Nach Angaben des Arbeitsministeriums waren im Januar fast fünf Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet, 2,7 Prozent mehr als im Vormonat. Spanien quält sich durch seine zweite Rezession in nur drei Jahren.

Die Frustration ist groß, besonders bei den Nachwuchskräften, die ohne Perspektive sind. Eine Betroffene erklärte: "Das ist schlimm, denn in anderen Ländern ist die Jugend-Arbeitslosigkeit gering und die Zahl der Arbeitslosen über 30 ist höher und nicht die Jungen sind ohne Job, denn sie müssen das Land ja nach vorn bringen."

Deutschland scheint da für viele Spanier die Lösung. Zahlreiche Arbeitslose belegen Deutsch-Kurse, wie hier am Goethe-Institut in Barcelona. 60 Prozent der unter 25-Jährigen haben keine Arbeit. Zu Ihnen gehört auch Eva Sanchez. "Ich kann hier nicht bleiben und irgendetwas anderes machen. Ich habe fünf Jahre studiert und meine Eltern investierten in meine Ausbildung und alles war umsonst!"

Eva Sanchez lernt seit zwei Jahren deutsch und will Spanien im Sommer verlassen. Das Goethe-Institut in Barcelona bietet jährlich 170 Deutschkurse an. Seit zwei Jahren ist die Zahl der Studenten um 75 Prozent gewachsen. Die meisten hoffen wie Eva auf eine bessere Zukunft in Deutschland.