Sonntag, 11. Oktober 2009

Nicht zurück aus dem Urlaub


Ein Bericht zum Nachdenken für den nächsten Urlaub! Alle Jahre wieder. Jedes Jahr auf´s neue kommen die Meldungen aus Lloret de Mar , dass Vermisste gesucht werden und wie letztes Jahr drei Morde an Jugendlichen passiert sind. Wir haben ungefähr 22.30 in Lloret de Mar. An diesem Samstagabend sind die Straßen wie leergefegt. Normalerweise ist Lloret voll, zumindest von jugendlichen Gruppen die preiswert in dieser Jahreszeit die Hotels und Diskos nutzen können. Aber die Straßen ähneln einer Geisterstadt. In dem sonst so ähnlichen "Las Vegas" von Spanien, bleiben die Touristen und Jugendlichen aus. Die jungen Leute haben zu Protesten aufgerufen und zum Boykott des Diskothekenbesuches in ganz Spanien. Sie betrauern einen toten Jugendlichen " Álvaro Ussía", der am am 20.11.08 in einer Madrider Diskhotek ums Leben gekommen ist. Er ist umgekommen weil "Türsteher" ihn zu tode geprügelt haben. Die Diskothek hatte weder Papiere noch Versicherung ein solches Nachtlokal zu betreiben. In Spanien überlegt man nun wie man die Gesetze ändern kann, oder ob eine Diskothek in dieser Form überhaupt noch gestattet werden sollte. In Lloret de Mar gibt es jedes Jahr in den Sommermonaten Jugendliche die zu Schaden an Leib und Seele gekommen sind, oder gar tot sind. Was noch tragend hinzu kommt ist die Tatsache das jährlich Jugendliche "allein Reisende" aus allen europäischen Ländern, verschwinden und verschleppt werden. Verschleppt werden in ein "Nirgendwo". Schiffe, die in der Nähe von Häfen ankern, wie zum Beispiel Lloret de Mar, warten auf "Beute" und billige Arbeitskräfte bringen sie um jeden Preis. Marocko, Afrika usw. sind Nachbarn und ein jugendliches Menschenleben "no vale" (ist nicht wichtig). Auch Romänien hat sein Spielfeld in Lloret de Mar und Barcelona. Verschleppung ist ein europäisches Delikt und außer europäische Probleme werden, wenn überhaupt, langsam behandelt. Da gibt es wichtigere Dinge wie Drogenfahndung usw.. Lloret de Mar ist weltweit bekannt für ausschweifende Partys von Jugendgruppen. Das zieht natürlich auch genau diese Art von "Kriminellen" an, die leichte "Beute" haben. Klassenfahrten, Einzelreisende, junge Leute die ohne Eltern reisen sind höchst gefährdet. Sie trinken in Diskotheken, haben vielleicht auch das erste mal Kontakt mit Drogen und viele unerprobte Wünsche. Das kann Mädchen und Jungen in ihrer Unerfahrenheit in schwierige und lebensgefährliche Situationen bringen, denn der Menschenhandel ist in den arabischen Ländern durch aus üblich. So werden die "angeblich" betrunken Mädchen oder Jungen in ein wartendes Autos abgeschleppt. NIEMAND nimmt daran Anstoß, weil dies zur Sommerzeit ein alltägliches Vorkommnis ist. Angeblichen Jugendliche Freunde, deren Zuhälter ihnen für diese "Verschleppung" Bargeld bieten, vollziehen ihr Geschäft unter der ahnungslosen Öffentlichkeit. Jedes Jahr auf´s neue verschwinden Jugendliche auf immer. Übrig bleiben Suchanzeigen der Vermissten über Internet von verzweifelten Familien.  Die Polizei weiß um diese Dinge. Aber was kann man schon tun? Die Eltern schicken ihre Kinder ins Verderben ohne es zu wissen. Aber ein schlechter Ruf vom unsicheren Nachtleben schadet dem Tourismus.

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