Dienstag, 27. Dezember 2011

Nullrunde für spanische Beamte 2012 geplant

 

Die neue Regierung von Mariano Rajoy plant eine Nullrunde für die Beamten im Jahr 2012. Diese Maßnahme, die durch den Ministerrat am 30. Dezember 2011 genehmigt werden könnte, beeinträchtigen rund 600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Es wäre eine Einsparung von 1.000 Mio. Euro.
In Spanien gibt es derzeit fast 2,7 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Hälfte der Arbeit für die autonomen Gemeinschaften und weitere 600.000, für die staatliche Verwaltung, sagen die staatlichen Daten.
Was war in der Vergangenheit?
Im Mai 2010 hatte die Regierung eine 5% tige Kürzung für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst festgelegt, danach wurden im Jahr 2011 nur die Beamtengehälter der allgemeinen Staatsverwaltung eingefroren. Die Generalität von Katalonien hat eine Reduzierung der Gehälter ihrer 230.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst, durch eine Schnitt in seinen zwei extra Zahlungen definiert. In Madrid hat die Gemeinschaft dazu aufgefordert, das Lehrer mehr Stunden pro Woche, aber ohne eine entsprechende Lohnerhöhung arbeiten sollen. In Castilla-La Mancha, wurde eine 3% tige Lohnkürzung für die 70.000 Beamten in der Region genehmigt.
Spanien verpflichtete sich im Mai 2010 seinen europäischen Partnern. 

Das Ziel: ein Defizit von 6% bis Ende 2011 auszubügeln, und auf 4,4% im 2012  zu verringern. 
Im aktuellen Szenario, mit 21% der registrierten Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Stagnation prognostiziert, ist die Reduzierung der Gehälter für Angestellte des öffentlichen Dienstes ein unpopuläres Werkzeug, um den öffentlichen Haushalte zu organisieren. Das zeigten auch die vielen Proteste.
Bisher gab es viele Prostest-Tage in den Regionen wegen den Gehaltskürzungen. (Katalonien, Castilla-La Mancha ...) sind am stärksten betroffen, aber kein Protest hat bisher eine Änderung bewirken können.

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