Samstag, 21. Juli 2012

Spanien-Krise lässt Europas Börsen abstürzen

Auch die Milliardenspritze für den spanischen Bankensektor kann Madrid am Anleihemarkt nicht helfen: Die Renditen stiegen erneut an, für zehnjährige Papiere überschritten sie die kritische Marke von sieben Prozent. Zudem reduzierte Spanien seine Wachstumsprognose - die Wirtschaft werde 2013 um 0,5 Prozent schrumpfen, hieß es, erst 2014 könne man auf ein geringes Wachstum hoffen. All das hat den europäischen Börsen den Wochenausklang gründlich verhagelt. Überall purzelten die Kurse, in Madrid sogar bis auf minus 5,3 Prozent. Der Dax in Frankfurt schloss mit minus 1,8 Prozent. Und auch in Zürich ging die Stimmung rasant bergab, der SMI schloss mit minus 0,8 Prozent.

Die schwachen Börsen belasteten die Ölpreise, die erstmals in dieser Woche Verluste verzeichneten. Das Barrel Brent kostete 106 Dollar 50, das Barrel WTI lag bei 91 Dollar 20.

Und auch der Euro leidet unter der Spanien-Krise - er rutschte zeitweise unter einen Dollar 22. Bei einem Referenzkurs von genau einem Dollar 22 kostete der Dollar 81 Eurocent.

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