Dienstag, 3. Oktober 2017

Netz-DG in Kraft. Man merkt es!



Am 03.10.2017 veröffentlicht
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Nur dem schnellen Einsatz der Rettungssanitäter hat ein 21-Jähriger aus Gütersloh vermutlich sein Leben zu verdanken: Der Mann wurde am 29. September in in der Bielefelder Innenstadt Opfer einer Attacke.

Er wurde dabei mit mehreren Messerstichen verletzt, die nur deshalb nicht lebensbedrohlich waren, weil schnell Hilfe kam. Dies erklärten die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Bielefeld am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. Sie suchen nun Zeugen für den Zwischenfall am Bielefelder Kesselbrink. Nach Polizeiermittlungen sollen circa 20 Personen an der Schlägerei beteiligt gewesen sein.

Auslöser für die Auseinandersetzung, die Freitagabend gegen 22 Uhr eskalierte, waren offenbar Beleidigungen einer 22-Jährigen und einer 16-jährigen Bielefelderin durch mehrere junge afghanische Männer. Der 21-jährige Gütersloher wollte die Männer daraufhin zur Rede stellen.

Daraus entwickelte sich eine Schlägerei, in deren Verlauf einer aus der Männergruppe ein Messer zog und mehrfach auf den 21-Jährigen einstach. Anschließend flüchtete er mit den anderen Angreifern in unterschiedliche Richtungen der Bielefelder Innenstadt.

Vor Eintreffen der Polizei war bereits ein Rettungswagen vor Ort, der den Hauptverletzten und drei weitere Verletzte versorgte. Die nun eingesetzte Mordkommission „Kessel“ fahndet nach den einzelnen Gruppenmitgliedern, vor allem aber nach einem Hauptverdächtigen, einem circa 18 Jahre alten Iraker oder Kurden, der kurze schwarze Haare mit einer auffällig einrasierten Kante hat. Hinweise erbittet das Polizeipräsidium Bielefeld.


Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes wurde fälschlicherweise ein falscher Tatort genannt. Wir haben die Ortsverwechselung korrigiert.

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